22.05.2019

Jugendhilfe – eine 5-Jahres-Bilanz von Ute Taege

Ute Taege: "Die Havelstadt verfüge inzwischen über ausreichend Kitaplätze."

 

Brandenburg an der Havel.
Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Ute Taege, zieht eine positive 5-Jahres-Bilanz für die Ausschussarbeit. So konnte im Frühjahr diesen Jahres der sogenannte große Jugendförderplan beschlossen werden, der den Trägern der Jugendfreizeiteinrichtungen für die nächsten fünf Jahre Planungssicherheit gibt. Alljährlich sei der Kitabedarfsplan angepasst worden, berichtet Taege.
  Die Havelstadt verfüge inzwischen über ausreichend Kitaplätze. Mit den neugebauten Einrichtungen in der Hausmannstraße, Neuendorfer Straße und Bauhofstraße seien nun auch viele Kitaplätze in der Innenstadt entstanden, die immer beliebter bei Wohnungssuchenden wird. In Hohenstücken gebe es dagegen Überkapazitäten – wer keinen Kitaplatz in Wohnortnähe findet, kann dort zunächst sein Kind hinbringen.

Was Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche betrifft, sei die Stadt auf einen guten Stand. „Wir halten vielfältige Angebote in Jugendeinrichtungen, Musikschulen, dem Jugendtheater und Sportvereinen vor. Da müsste für jeden etwas Passendes dabei sein. Auch für Kinder aus dem Umland“, betont die Ausschussvorsitzende. Taege versteht sich dabei nicht nur als Ansprechpartnerin für Kinder, Jugendliche und Träger der Jugendfreizeitarbeit und Jugendhilfe, sondern als Brückenbauerin zum Bildungs- und Sozialausschuss sowie zu den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung.  Es muss besser gelingen, zB die Sprecher/in aus dem Kreisrat der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich einzubinden und die Eltern aus dem Kreisrat der Eltern in die Arbeit des Jugendhilfeausschusses. Was Ute Taege besonders freut, ist die neue hauptamtliche Stelle der/des Kinder- und Jugendbeauftragten, die zum Jahresende besetzt werden soll. Sie geht davon aus, dass die Stelle im Stabsbereich von Oberbürgermeister Steffen Scheller angesiedelt wird. „Kinder und Jugendliche unserer Stadt sollen künftig noch enger in Entscheidungsprozesse eingebunden werden – inklusive Bauplanungsprozesse. Diese gewaltige und zugleich spannende Aufgabe ist ehrenamtlich nicht mehr zu leisten“, sagt Ute Taege.  

Nach oben