"Bauturbo" im Fokus: CDU-FDP-Fraktion tauscht sich mit Architekt Christopher Weiß ausDie CDU-FDP-Fraktion hat sich am Dienstag intensiv mit den Möglichkeiten des sogenannten"Bauturbos" auf Bundesebene beschäftigt. Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- undGenehmigungsverfahren im Wohnungsbau deutlich zu beschleunigen und so schneller neuenWohnraum zu schaffen.Als fachkundigen Gesprächspartner hatte die Fraktion Christopher Weiß, Architekt undEntwickler des Kreativquartiers in Potsdam, eingeladen. Er erläuterte praxisnah, welcheVeränderungen die neue Gesetzgebung mit sich bringt und worauf es bei der Umsetzung in derkommunalen Praxis ankommt.Christopher Weiß erklärte dabei insbesondere, wie durch vereinfachte Verfahren und verkürztePlanungsprozesse Bauvorhaben schneller realisiert werden können. Gerade für Städte wieBrandenburg an der Havel könne der Bauturbo eine wichtige Rolle spielen, umWohnungsbauprojekte zügiger umzusetzen und brachliegende Potenziale zu aktivieren."Für uns als Kommunalpolitiker ist es wichtig zu verstehen, welche neuen Instrumente uns derBund an die Hand gibt", so Frau Dr. Dietlind Tiemann. "Wenn Genehmigungsverfahrenbeschleunigt werden und Planungen flexibler möglich sind, kann das ein echter Impuls für mehrWohnraum und Stadtentwicklung sein", erklärt Marvin Zinke.Die Fraktion sieht in dem Austausch mit Praktikern einen wichtigen Bestandteil ihrer politischenArbeit. Gerade Architekten und Projektentwickler könnten wertvolle Einblicke geben, wo in derPraxis Hürden bestehen und welche Chancen neue gesetzliche Regelungen bieten.Die CDU-FDP-Fraktion wird die weiteren Entwicklungen rund um den Bauturbo aufmerksambegleiten und prüfen, wie die neuen Möglichkeiten auch in Brandenburg an der Havel sinnvollgenutzt werden können, um die Stadtentwicklung voranzubringen.
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